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Sebelis Sage

AdresseAlosenstrasse
6315 Oberägeri
PostadresseSchwerzelweg 6
6315 Oberägeri
Telefon+41 41 750 22 07
KontaktStefan Rogenmoser
Präsident
E-Mailinfo@sebelis-sagi.ch
Homepagehttp://www.sebelis-sagi.ch
Sebelis

Beschreibung
ZIELE UND ABSICHTEN DES VEREINS SEBELIS SAGE
Der Verein Sebelis Sage existiert seit dem Jahr 2003. Er setzt sich für die Erhaltung,
Optimierung und Vermarktung der mehr als hundertjährigen Säge, des Wasserrades und der Turbine ein. Er veranstaltet auch Führungen für Schulen, Vereine und andere Gruppen. Alle zwei Jahre nimmt er am Schweizerischen Mühletag der Vereinigung Schweizer Mühlenfreunde teil, der jeweils jeweils am Samstag nach Auffahrt stattfindet. (Näheres finden sie bei Kontakt). Er versucht, nebst dem eigentlichen Sägehandwerk, die Säge auch für andere Aktivitäten, beispielsweise Kinovorstellungen, Dichterlesungen usw. zu nutzen und sie einem breiten Publikum bekannt zu machen.

Der Verein ist Mitglied in der Vereinigung Schweizer Mühlenfreunde (VSM)


ETWAS ZUR GESCHICHTE DER SÄGE
Der erste schriftliche Hinweis auf eine Säge am See datiert auf das Jahr 1600. Sie stand beim Ausfluss des Mitteldorfbaches, dessen Wasser sie nutzte - beim heutigen Seeplatz. Interessant war vor allem die Wasserzufuhr: Das Wasser wurde durch einen Holzkanal über die Hauptstrasse hinweg zur Säge hin geleitet.

Josef Nussbaumer, Wagner von Beruf, sattelte hauptberuflich auf Säger um. Da der Mitteldorfbach zuwenig Wasser für seine Säge am See führte, plante er mit einen Neubau am Dorfbach gegen Alosen hinauf . Er verhandelte mit Eigentümern, unterschrieb zwei Verträge und bekam schliesslich alle nötigen Bewilligungen, die Sägerei dort zu bauen, wo sie noch heute steht. Vor allem erlaubte man ihm, ein Wehr zu bauen und den "ganzen Wasserstrom zu nutzen". Er musste allerdings gemäss Vertrag alles Nötige tun, damit Hammerschmiede-Besitzer Franz-Josef Meÿer-Zuppiger, der 200 Meter weiter unten seinen Betrieb hatte, nicht zu Schaden kam. Josef Nussbaumer erwarb oder besass zu dieser Zeit die erwähnte Sägerei am See. 1897 baute er die Sägerei am heutigen Standort neu auf. Laut dem späterem Besitzer Säger Meinrad Birchler kostete dieser Umzug und Neuaufbau 4500 Franken. Gleich bei Baubeginn investierte Josef Nussbaumer in moderne Technik, verzichtete auf ein Wasserrad und baute gleich eine Turbine ein. Allerdings musste er sie 1936 gegen eine neue auswechseln, diejenige, die heute noch in Betrieb ist.

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