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Die erste eidgenössische Volkszählung vermittelt das Bild einer geschlossenen, immobilen Gesellschaft

1850

1850 führte der junge Bundesstaat die erste eidgenössische Volkszählung durch, die für Oberägeri das Bild einer dünn besiedelten Gemeinde mit einer geschlossenen, immobilen Gesellschaft zeigt.

Gezählt wurden 907 Frauen und 900 Männer in 252 Wohnhäusern. Nur eine unter den 1807 Personen, der Seidenhändler Rudolf Bär aus Zürich, war nicht katholisch. 90% besassen das Gemeindebürgerrecht. Jede vierte Person hiess Nussbaumer, jede sechste Meier. Ein grosser Teil der Bevölkerung lebte von der Landwirtschaft. In vielen Haushalten brachte die in Heimarbeit und vor allem von Frauen und Kindern betriebene Seidenweberei einen Zusatzverdienst. In den Fabriken im nahen Unterägeri arbeitete keine einzige Person aus Oberägeri.


Bild: Oberägeri in der Vogelschaukarte von Friedrich Wilhelm Delkeskamp (Blickrichtung Süden), 1830/35


 

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