http://www.oberaegeri.ch/de/wohbau/wohnen/ortsplanungsrevision/
19.08.2019 05:34:47


Gemeinsam Oberägeri weiterentwickeln


Der kantonale Richtplan definiert im Raumordnungskonzept das Ägerital als Zwischenlandschaft. Gemeinsam mit Unterägeri erarbeitete Oberägeri als Basis für die kommende Ortsplanungsrevision das Strategiepapier «Räumliches Bild Ägeri», welches zur Vernehmlassung aktuell beim Kanton ist.

Panoramabild Oberägeri
Panoramabild Oberägeri

Der kantonale Richtplan legt in den Grundzügen fest, wie sich der Kanton und die Gemeinden langfristig räumlich entwickeln sollen. Im angepassten Richtplan des Kantons gibt es neu Stadt-, Zwischen-, Kultur- und Naturlandschaften. Das Ägerital gehört in den Teilraum «Zwischenlandschaft». Der Richtplan sieht vor, dass bis 2040 rund zehn Prozent des Bevölkerungs- und Beschäftigungswachstums in Zwischenlandschaften stattfindet. Unter dieser Prämisse soll an ausgewählten Orten neue Optionen einer städtischen Identität, ohne die historischen Dorfkerne zu verlieren, entstehen. «Wir haben gemeinsam mit Unterägeri ein Konzept aus den Themenbereichen Verkehr, sozial-räumliche Entwicklung sowie Digitalisierung entwickelt. Dieses dient uns für die anstehende Ortplanungsrevision als Basis» erklärt Gemeindepräsident Pius Meier den vorangegangenen Prozess.

Oberägeri – wohin des Weges?

Fünf thematische Schwerpunkte bilden den Rahmen für die Ortsplanungsrevision (OPR). Inhaltlich dreht es sich um die Bereiche Dorfgemeinschaft, Mobilität, Arbeitsplatzangebote, gute demografische Durchmischung sowie die Standortqualität entlang des Ägerisees. «Jetzt wollen wir gemeinsam mit der Bevölkerung Fleisch an den Knochen bringen und uns intensiv Gedanken darüber machen, wie sich Oberägeri bis 2040 entwickeln soll.» Dies soll unbedingt in Zusammenarbeit mit der Bevölkerung geschehen: Die planerischen Grundlagen wurden zusammen mit externen Fachpersonen erarbeitet, nun wird der öffentliche Diskurs geführt und zusammen mit der Bevölkerung die Weichen gestellt.

Thematische Schwerpunkte mit möglichen Beispielen

  • Dorfleben – eine gelebte Gemeinschaft (Nachbarschaften fördern, Initialanlässe organisieren, etc.)
  • Seepromenade – eine erlebbare Verbindung (Highlights entlang des Uferwegs schaffen, welche beide Gemeinden verbinden)
  • Seekinder – eine durchmischte Bevölkerung (bezahlbarer Wohnraum für Junge und Familien, Siedlungsgebiet effektiver nutzen)
  • Märkte am See – eine moderne Arbeitswelt (moderne Arbeitsplatzkonzepte schaffen, ZVB-Areal entwickeln)
  • Küstenfahrt – eine attraktive Mobilität (ÖV-Angebot verbessern, Zentrum entlasten)

Wie kann ich mich einbringen?

Eine Gesamtkommission aus Mitgliedern des Gemeinderats, der Strategie- und Baukommission, der Korporation, des Bürgerrats, externen Fachplanern sowie Mitarbeitenden aus der Verwaltung koordiniert und plant unter der Leitung des Präsidenten Pius Meier und Gesamtprojektleiter Alexander Klauz die gesamte OPR. In einzelnen Arbeitsgruppen, die sich inhaltlich an die thematischen Schwerpunkte anlehnen, arbeiten Einwohnerinnen und Einwohner unterschiedlichster Herkunft mit: sei es aus Vereinen oder Gewerbe. Gesamthaft hat es noch zwischen 15 bis 20 Plätze frei für Interessierte aus der Bevölkerung.

Nach Ablauf der Anmeldefrist entscheidet der Gemeinderat, welche Interessierten die einzelnen Arbeitsgruppen ergänzen. Sie werden benachrichtigt bis voraussichtlich Mitte August  

 

 

 

 
Prsentation_Politcaf_25.05.2019_OPR.pdf (2836.0 kB)