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«Seepromenade Ägerital» im Agglomerationsprojekt vom Bund

28. Juni 2022

Im Mai 2019 hatten die Gemeinden Unterägeri und Oberägeri die Massnahmen für die Seepromenade Ägerital beim Agglomerationsprojekt der vierten Generation (AP Zug) beim Kanton angemeldet. Zwischenzeitlich wurde das AP Zug erarbeitet und im Juni 2021 beim Bund eingereicht. Zentrales Element war die Seepromenade Ägerital zwischen Oberägeri und Unterägeri. Die beiden Gemeinden waren sich einig, dass die Fuss und Veloverbindung am nördlichen Ufer zwischen den Gemeinden aus Sicht der Attraktivität für Nutzende, der Ökologie und der Sicherheit sehr grosse Defizite aufweist und daher kaum zu Fuss oder mit dem Velo zurückgelegt wird. Ebenfalls soll der Zugang zum See weiter verbessert werden.

35% Kostenbeitrag vom Bund für die Seepromenade Ägerital

Siedlungen und Verkehr sind eng miteinander verwoben, gerade in den Agglomerationen, wo Bevölkerung, Wirtschaft und Arbeitsplätze wachsen. Um diese Dynamik zu lenken und dabei die Lebensqualität zu erhalten, sind gute Verkehrslösungen nötig. Im Rahmen des Programms Agglomerationsverkehr unterstützt der Bund deshalb Verkehrsprojekte der Agglomerationen im Umfang von 1,3 Milliarden Franken. Um seine Mittel effizient einzusetzen, hat der Bund die ihm unterbreiteten Agglomerationsprogramme anhand der vier gesetzlich vorgegebenen Kriterien nach deren Wirkung bewertet: Die Programme sollen die Qualität des Verkehrssystems verbessern, die Siedlungsentwicklung nach innen fördern, die Verkehrssicherheit erhöhen sowie die Umweltbelastung und den Ressourcenverbrauch senken. Mitte Juni hat der Bund nun die Vernehmlassung zur vierten Generation Agglomerationsprogramme eröffnet.

An die Kosten der Seepromenade Ägerital wird ein Beitrag von 35% zugesprochen. Die Aufnahme im Programm bedeutet aber auch, dass sich die Gemeinden verpflichten, die Projekte zu realisieren. Der Realisierungshorizont für die vierte Generation ist von 2024 bis 2027 vorgegeben. Letztes Jahr wurden deshalb auch bereits die Projektierungsarbeiten gestartet. Das Projekt wurde immer mehr präzisiert und teilweise auch in Varianten ausgearbeitet, welche in vielen konstruktiven Gesprächen mit den direkt betroffenen Grundeigentümern und Grundeigentümerinnen diskutiert wurden. Ziel ist, im Jahr 2023 den Baukredit dem Stimmvolk vorzulegen.

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