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Energie sparen: Oberägeri hat diverse Massnahmen beschlossen

27. Oktober 2022
Die Energieversorgung, vor allem in Form von Gas und Strom, ist gemäss Lagebericht zur wirtschaftlichen Landesversorgung vorwiegend von Dezember bis Ende März kritisch. Bund und Kanton haben diverse Massnahmen zur Reduktion des Energieverbrauchs beschlossen. Auch die Einwohnergemeinde Oberägeri nimmt ihre Verantwortung im Sinne der Vorbildfunktion wahr und leistet mit diversen Massnahmen ihren Beitrag zum Energiesparen.

So wird beispielsweise auf unnötige Bürobeleuchtung verzichtet, die Aussenbeleuchtung angepasst und die Raumtemperatur in den gemeindeeigenen Liegenschaften reduziert sowie auf diverse elektronisch betriebene Geräte verzichtet (z. B. Einzelplatzdrucker, Radios etc.). Im Weiteren werden elektronische Geräte über Nacht und am Wochenende immer komplett ausgeschaltet. Die traditionelle Weihnachtbeleuchtung bleibt in diesem Jahr ausgeschaltet, aber ein festlich geschmückter, nicht beleuchteter Weihnachtsbaum bei der Kirche wird für Adventstimmung sorgen.

«Wir sind überzeugt, dass wir mit diesen Sparbemühungen einen wichtigen Beitrag leisten zur Bekämpfung der drohenden Strommangellage und bitten das Gewerbe und die Bevölkerung, ebenfalls entsprechende Massnahmen zu treffen» so Verwaltungsleiter Alexander Klauz. «So wäre es insbesondere wünschenswert, dass auf Schaufenster- und Weihnachtsbeleuchtungen verzichtet und dafür das Dorf festlich geschmückt wird»

Auf der Website informiert die Einwohnergemeinde über allfällige weitere Massnahmen und mittels einer sogenannten digitalen Ideenbox können die Einwohnerinnen und Einwohner praktische und einfach umsetzbare Tipps rund ums Energiesparen teilen.

Aegeri on Ice neu mit energiesparenden Massnahmen
Das beliebte Aegeri on Ice findet statt – unter anderem mit einem reduzierten Restaurantbetrieb, neuer Technik und einem kleineren Eisfeld. Mit diesen Anpassungen gelingt es den Organisatoren, Energieeinsparungen von 50 bis 60 Prozent zu erzielen. «Unter diesen Voraussetzungen sehen wir eine Durchführung als verantwortbar, zumal dieser Anlass auch ein wichtiger gesellschaftlicher Fixpunkt in der Agenda der hiesigen Bevölkerung ist» begründet Alexander Klauz den Entscheid des Gemeinderats.

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