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Corona

Die Fallzahlen sinken, die epidemiologische Lage entspannt sich weiter. Der Bundesrat hat anlässlich seiner Sitzung vom Mittwoch, 26. Mai, weitere Öffnungsschritte beschlossen und wechselt im Drei-Phasen-Modell zur Phase 2. Die neuen Massnahmen gelten ab Montag, 31. Mai. Folgend ein Auszug aus den neuen Bestimmungen. 

Arbeit

Homeoffice-Pflicht: Homeoffice ist in allen Bereichen Pflicht, in denen es ohne unverhältnismässigen Aufwand möglich ist zu Hause zu arbeiten. Unternehmen können die Homeoffice-Pflicht für ihre Mitarbeitenden aufheben, wenn sie ein Testkonzept
eingeführt haben. 

Maskenpflicht in Innenräumen: Wenn mehrere Personen im selben Raum arbeiten oder zusammen in einem Fahrzeug sind, müssen alle eine Maske tragen. Diese Regel gilt auch bei grossem Abstand wie z.B. in einem Grossraumbüro. 

Private Treffen und Feste

Bei Veranstaltungen im Freundes- und Familienkreis (z.B. Treffen und Feste) ist die erlaubte Anzahl Personen eingeschränkt. Bei dieser Anzahl werden Kinder mitgezählt.  

Regel drinnen: Erlaubt sind maximal 30 Personen.
Regel draussen: Erlaubt sind maximal 50 Personen.

Veranstaltungen

Veranstaltungen mit mehr als 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind verboten. Dies betrifft zum Beispiel Vereinsaktivitäten oder Museumsführungen, aber auch Veranstaltungen im Familien- oder Freundeskreis, die in einer öffentlich zugänglichen Einrichtung stattfinden, z.B. im Saal eines Restaurants.

Für Veranstaltungen mit Publikum gilt:

  • Drinnen max. 100 Besucherinnen und Besucher
  • Draussen max. 300 Besucherinnen und Besucher.

Für alle Veranstaltungen muss ein Schutzkonzept umgesetzt werden. 

Restaurants und Bars sind offen

Für geöffnete Restaurationsbetriebe (ausser Kantinen) gilt folgendes.

  • Pro Tisch sind drinnen maximal vier Personen und
    draussen maximal 6 Personen erlaubt; dies gilt nicht für Eltern mit Kindern.
  • Es gilt eine Sitzpflicht.
  • Die Maske darf nur am Tisch abgelegt werden.
  • Zwischen den Tischen muss ein Abstand von 1,5
    Metern eingehalten oder eine Abschrankung angebracht werden.
  • Von sämtlichen Personen müssen die Kontaktdaten
    erhoben werden.

Kultur-, Sport- und Freizeiteinrichtung

Geöffnet:  Öffentlich zugängliche Freizeit- und Unterhaltungsbetriebe wie Museen, Zoos, Bibliotheken und Lesesäle, Archive, Kinos, Schwimmbäder, Sportanlagen und Fitnesscenter, Wellnessanlagen und Thermalbäder

Weiterhin geschlossen: Innenbereiche von Erlebnis- und Freizeitbädern

inder und Jugendliche

Für Kinder und Jugendliche mit Jahrgang 2001 oder jünger gilt:

  • Alle kulturellen und sportlichen Proben und Trainings sind ohne Einschränkungen erlaubt. Auch Auftritte und Wettkämpfe sind erlaubt.
  • Gemeinsames Singen ist erlaubt, auch in Chören oder im Musikunterricht. Konzerte sind erlaubt. Einzig Chorkonzerte in Innenräumen vor Publikum sind noch verboten.
  • Angebote der offenen Kinder- und Jugendarbeit sind erlaubt. Jugendtreffs sind offen.

Erwachsene: Kulturelle Aktivitäten in der Freizeit

Für Erwachsene mit Jahrgang 2000 oder älter gilt:

Drinnen: Kulturelle Freizeitaktivitäten in Innenräumen dürfen mit maximal 50 Personen stattfinden, wenn alle eine Maske tragen und genügend Abstand einhalten.

 Ausnahme von der Maskenpflicht

Draussen: Kulturelle Freizeitaktivitäten im Freien dürfen mit maximal 50 Personen stattfinden, wenn alle eine Maske tragen oder genügend Abstand einhalten. Aktivitäten ohne Maske und Abstand sind möglich, wenn die Kontaktdaten erhoben werden.

Schulen

Obligatorische Schulen: Präsenzunterricht ist erlaubt. Die Schulen müssen ein Schutzkonzept umsetzen.

Sekundarstufe II (z.B. Gymnasien und Berufsschulen): Präsenzunterricht ist erlaubt. Die Schulen müssen ein Schutzkonzept umsetzen. Zudem müssen alle Personen vor Ort eine Maske tragen. Für den Sportunterricht gibt es keine Beschränkung der Gruppengrösse, er darf auch in Sporthallen stattfinden.  

Tertiärstufe (z.B. Universitäten und Fachhochschulen) und Kurse im Freizeitbereich:  Präsenzunterricht ist erlaubt. Es gilt Masken- und Abstandspflicht. Für Präsenzveranstaltungen ohne Beschränkung der anwesenden Personen muss ein Testkonzept und eine Genehmigung des Kantons vorliegen. Falls dies nicht gegeben ist dürfen am Unterricht maximal 50 Personen teilnehmen und es gilt eine Kapazitätsbeschränkung auf die Hälfte des Raumes. 

Weiterhin gilt: 

Schutz besonders gefährdeter Personen
Besonders gefährdete Personen werden spezifisch geschützt. Dazu wird das Recht auf Homeoffice oder ein gleichwertiger Schutz am Arbeitsplatz oder eine Beurlaubung für besonders gefährdete Personen eingeführt.

Für gefährdete Personen in Berufen, in denen die Schutzbestimmungen nicht umgesetzt werden können, muss der Arbeitgeber die betroffenen Arbeitnehmenden unter voller Lohnzahlung von der Arbeitspflicht befreien. In diesen Fällen besteht ein Anspruch auf Corona-Erwerbsersatz.  

Eine Übersicht zu den nationalen Regeln und Verboten finden Sie hier. 

Weiterhin gilt, die BAG-Regeln zwingend einzuhalten!

  • Mindestabstand 1,5 Meter

  • Maske tragen, wenn Abstandhalten nicht möglich ist
  • Gründlich Hände waschen
  • Händeschütteln vermeiden

Diese Massnahmen gelten im Verwaltungsbetrieb:

  • Maskentragpflicht in jenen Teilen der öffentlichen Verwaltung (inkl. Rektorat), die dem Publikum zugänglich sind sowie am Arbeitsplatz
  • Im Eingangsbereich beim Kundendienst muss der Abstand eingehalten werden. 
  • Desinfektionsmittel ist beim Eingang für Kunden aufgestellt.
  • Die Glasscheiben bleiben zu. 
  • Termine nur nach telefonischer Voranmeldung möglich 

Alle Informationen zur Situation im Kanton Zug sowie die wichtigsten Antworten des BAG zur aktuellen Situation in der Schweiz. Bitte beachten Sie, dass die kantonale Corona-Hotline eingestellt und die Koordinationsstelle für Nachbarschaftshilfe aufgelöst wurde. 

(Stand: 31. Mail 2021, 10.00Uhr)

Weiterhin bitten wir die Bevölkerung, zwingend die Verhaltensmassnahmen des BAG einzuhalten. Wir zählen auf Sie!  

BAG-Plakat
BAG-Massnahmenplakat

 

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